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Warum du als Solopreneur dein emotionales Bewusstsein trainieren solltest

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Ich habe 2 Monate lang überlegt, wie ich dieses Thema angehen soll.

Ich habe den Artikel immer wieder aufgeschoben, weil ich mich noch nicht „bereit“ gefühlt hab.

Der Grund ist: Wenn ich dich nicht 100% überzeuge, dann wirst du die unglaubliche Wichtigkeit dieses Themas nicht verstehen. Es wird dir ins eine Ohr reingehen und ins andere wieder raus. Und die ganze Arbeit wäre für die Katz.

Es geht um emotionales Bewusstsein.

Ein Thema, dass sich zu schwammig, zu esoterisch und zu unwichtig für den Erfolg deines Business anhört.

Es ist aber genau das Gegenteil von allen drei.

Das ist die absolut notwendige Basis um alle Inhalte in diesem Blog verstehen und anwenden zu können.

Aber lass es mir dir ausführlich erklären.

Das Leben als Selbstständiger ist eine Achterbahnfahrt

Seien wir mal ehrlich: Ich bin mir sicher, dass du deine Selbstständigkeit aus voller Überzeugung gestartet hast. Dennoch musst du zugeben, dass unser Leben kein Zuckerschlecken ist.

Gerade zu Beginn fühlst du dich wie auf einer emotionalen Achterbahnfahrt.

Bevor du überhaupt angefangen hast, hast du einige Stunden mit Google verbracht. Du wolltest ganz sicher sein, dass es auch wirklich die richtige Entscheidung ist. Dann kam der Tag, an dem du mit einer riesigen Euphorie gestartet bist. Du warst absolut überzeugt, dass dein Projekt niemals schiefgehen kann.

In den ersten Wochen kannst du nur ganz schlecht einschlafen, weil du so viele Ideen und Visionen zu den Marketingmaßnahmen, den Features deines Produktes oder Möglichkeiten deiner Dienstleistung hast.

Irgendwann stürzt deine Euphorie jedoch ab. Wie eine Taube, die von einer Steinschleuder getroffen wird.

Plötzlich plagen dich Zweifel. Verwendest du gerade deine Zeit? Sind deine Fähigkeiten gut genug? Wird sich überhaupt jemand für meine Leistung interessieren?

Du findest 10 tolle Argumente, warum deine Idee die Welt verbessern wird. Und am selben Tag findest du auch 30 Gründe, warum dein Projekt nur scheitern kann.

Danach folgt ein ständiges auf- und ab zwischen unglaublichen Glücksmomenten und quälenden Existenzängsten. Auf der einen Seite bist du stolz auf dich, weil du den Mut gefunden hast deinen Weg zu gehen. Und auf der anderen Seite fragst du dich andauernd, ob du gerade dein Leben gegen die Wand fährst und ob du das überhaupt Sinn macht, was du da treibst.

Nach monatelanger Arbeit im Homeoffice, merkst du plötzlich, dass dein Sozialleben darunter leidet. Du fühlst dich einsam. Du fragst dich, ob es wirklich so gesund ist den ganzen Tag vor dem Laptop zu verbringen. Und du erinnerst dich an die Zeit, an denen du auch noch Offline-Freunde hattest. Du nimmst dir vor in den nächsten Tagen wieder mehr unter die Leute zu kommen und mehr Sport zu machen.

Dann kommen noch die Abende hinzu, an denen dein schlechtes Gewissen dich runterzieht. Deine To-Do Liste für den heutigen Tag war lang. Aber aus irgendeinen Grund hast du die meiste Zeit mit inspirierenden Youtube Videos oder zu langen Mittagsschläfchen verbracht. Oder du hast ein Konzept für irgendeine Idee aufgestellt, welche du sowieso nie umsetzen wirst.

Am Abend zwingst du dich dann noch ein paar Aufgaben zu erledigen. Letztendlich verschiebst du deine Aufgaben auf den nächsten Tag. Morgen werde ich produktiver sein. Du findest wieder Hoffnung, weil dein zukünftiges Ich alles besser machen wird.

Deine Emotionen schießen nach oben. Um dann wieder abzustürzen. Und das mehrmals pro Tag.

Emotionale Wahrnehmung ist das Fundament einer erfüllenden Selbstständigkeit

Die Wahrheit ist:

Diese Achterbahnfahrt wird nie aufhören, wenn du nicht aktiv an deiner emotionalen Kontrolle arbeitest.

Dieser Moment, an dem „alles besser wird“, wird nicht kommen. Du tauschst im besten Fall alte Sorgen gegen neue aus.

Um deine Emotionen zu kontrollieren, musst du jedoch zuerst lernen sie richtig wahrzunehmen. Welche Reize lösen meine Emotionen aus? Wie beeinflussen sie mein Handeln? Wie beeinflussen sie meine Entscheidungen?

Und erst danach kannst du dein neu gewonnenes Bewusstsein nutzen, um deine Emotionen zu kontrollieren und effektiv einzusetzen.

Und genau darum dreht sich dieser Artikel.

Er soll dir zunächst zeigen, warum emotionales Bewusstsein grundlegend wichtig für den Erfolg deiner Selbstständigkeit und dein Wohlbefinden ist.

[SIDENOTE: Die nächsten Artikel werden sich dann um „Was ist emotionales Bewusstsein genau?“ und „Wie erlange ich emotionales Bewusstsein?“ drehen.]

Warum ist emotionales Bewusstsein so extrem wichtig?

Emotionale Wahrnehmung aufzubauen bedeutet den ersten Schritt zu tätigen, um ein EQpreneur zu werden.

Also ein Selbstständiger, der im Einklang mit seinen Emotionen handelt und sie einsetzen kann um sorgenfreier zu leben und produktiver zu arbeiten. Darüber hinaus kann er sich in seine Mitmenschen und Kunden hineinversetzen, um ihre Beweggründe zu verstehen und vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen.

Du schaffst dir die Grundlage für folgende Skills:

  • Negative Emotionen kontrollieren:
  • Die Arbeit als Selbstständiger ist geprägt von Unsicherheit. Das hat zur Folge, dass Ängste, Sorgen und Zweifel dich nachts nicht schlafen lassen. Wenn du diese negativen Emotionen aber immer wieder unkontrolliert zulässt, dann schadest du deiner Gesundheit und deinem Wohlbefinden. Zusätzlich kommt hinzu, dass Ängste deine Produktivität deutlich senken und schlechte Gewohnheiten wieder auslösen. In den seltensten Fällen sind diese negativen Emotionen aber begründet und notwendig.

  • Gefühlszustände optimal auszunutzen:
  • Jede Emotion hat seinen eigenen Zweck. Selbst die negativen. Sie versetzen deinen Körper und dein Gehirn in einen Zustand, um bestimmte Aufgaben besser lösen zu können. Wenn du beispielsweise traurig bist, dann kannst du deine Projekte besser analysieren und deine Arbeit besser reflektieren. Wenn du glücklich bist, dann fällt es dir gleichter Kundengespräche zu führen oder zu netzwerken. So ist auch Aufregung besser fürs Brainstorming, während Gelassenheit besser fürs journalistische Texten ist.

  • Das eigene Wohlbefinden verstehen:
  • Deine Emotionen enthalten wertvolle Informationen. Durch sie erfährst du, welche Aufgaben du gerne machst, mit wem du gerne zusammenarbeitest und welchen Themen dich interessieren. Aber auch welche Personen in dir Sicherheit und Vertrauen auslösen. Dieses Wissen kannst du nutzen, um z.B. ein Team aufzubauen, dass dich motiviert und dir Freude an der gemeinsamen Arbeit bietet.

  • Produktiv arbeiten:
  • Prokrastination, Perfektionismus und Ablenkungen werden durch emotionale Trigger ausgelöst. Zu wissen welche Emotionen dein Verhalten beeinflussen und wie du diese kontrollierst, wird die Effizienz deiner Arbeitsweise deutlich mehr verbessern, als alle Zeitmanagementtools zusammen.

  • Die eigenen Beweggründe verstehen:
  • Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Emotionen deine Entscheidungen dramatisch beeinflussen. Selbst wenn du dir ganz sicher bis „rational“ zu sein. Und deine Entscheidungen bestimmen wiederum deine Ergebnisse. Also ist es besser für dich und deine Arbeit, dass du verstehst, auf Basis welcher Grundlage du deine Entscheidungen überhaupt triffst.

  • Im Moment leben:
  • Als Selbstständiger musst du aufpassen, dass du dir nicht ein neues Hamsterrad erbaust. Früher hast du für das große Haus, das teuere Auto und den Luxusurlaub geackert. Heute sind es mehr Aufträge, mehr passives Einkommen und möglichst mehr Flexibilität. Früher oder später wirst du feststellen, dass du dir einfach nur neue Gründe geschaffen hast, um nicht im aktuellen Moment glücklich zu sein.

  • Andere Menschen verstehen:
  • Du musst zuerst deine eigenen Emotionen verstehen, um dich in die Gefühlswelt deiner Mitmenschen hineinzuversetzen zu können. Du schaffst die Grundlage für eine effektive Kommunikation, das Verständnis für deine Zielgruppe und das entspannte Miteinander mit deinem Team.

  • Risiken und Unsicherheiten meistern:
  • Du den notwendigen Eigenschaften eines Selbstständigen gehört es auch Risiken eingehen zu können und Entscheidungen zu treffen, deren Ergebnis noch unabsehbar ist. Oft halten uns aber Ängste davon ab, die notwendigen Handlungen auch wirklich auszuführen. Wir sind dann wie paralysiert. Verhindere diesen Stillstand, indem du lernst die Beweggründe für deine Blockaden herauszufinden und diese nach und nach aufzulösen.

  • Die Komfortzone verlassen:
  • Oft halten uns Unsicherheit und Selbstzweifel davon ab, den Hörer in die Hand zu nehmen, um einen potentiellen Kunden anzurufen, einen Influencer anzusprechen oder unsere Leistung selbstsicher zu verkaufen. Du kannst deine emotionale Wahrnehmung dazu nutzen, um deine Komfortzone zu identifizieren und bewusst aus ihr auszutreten.

Wie du siehst haben deine Emotionen in fast allen Prozessen deiner Arbeit eine enorme Auswirkung. Meiner Meinung nach sollte jeder Mensch sich mit seinen Emotionen auseinandersetzen. Aber insbesondere für Selbstständige ist emotionale Wahrnehmung und Kontrolle extrem wichtig.

Ist das wirklich wichtiger als Social Media oder Kundenakquise?

Aber jetzt mal ernsthaft. Was bedeutet das in der Praxis?

Um ein solides emotionales Bewusstsein aufzubauen, brauchst du Zeit. Und diese musst du dir täglich nehmen. Du musst dich mit der Theorie beschäftigen, um die notwendigen emotionalen Prozesse zu lernen. Du musst dir aber auch Zeit nehmen, um dich aktiv mit deinen Emotionen auseinanderzusetzen und Methoden anzuwenden.

In der Realität heißt das, dass du dir neben den zahlreichen Verpflichtungen auch noch dafür Zeit nehmen musst. Neben der Akquise, dem Marketing, der Bearbeitung deiner Aufträge, der Koordination deiner Freelancer, der Zeit mit deinem Partner, deiner Weiterbildung, deinen Hobbies, dem Sport und so weiter. Und falls du noch Familie und Freunde hast (sowas soll es tatsächlich noch geben), dann musst du auch noch Zeit neben den wichtigsten Menschen deines Lebens freischaufeln.

Echt verrückt, was ich von dir verlange.

Deswegen ist die Frage berechtigt, ob es wirklich wert ist neben diesen wichtigen Dingen auch noch Zeit für den bewussten Umgang mit deinen Emotionen zu finden.

Naja, das hängt von dir ab. Du musst entscheiden, ob die oben genannten Mehrwerte Grund genug sind, deine Prioritäten neu zu ordnen und auf andere Dinge zu verzichten.

Um ehrlich zu sein, habe ich mir diese Frage auch gestellt, als ich mich entschieden habe diesen Blog zu starten. Ist das Thema wirklich wichtig genug, dass ich jeden Tag mindestens 8 bis 10 Stunden mit Emotionaler Intelligenz auseinandersetze? Schließlich muss ich ja auch Geld verdienen, Zeit mit meiner Freundin verbringen, sich mit Freunden treffen usw. Aber letztendlich habe ich mich für die Selbstständigkeit aus verschiedenen Gründen (wie Flexibilität, Selbstverwirklichung, Geld, etc.) entschieden, die alle auf ein ultimatives Ziel hinauslaufen:

Ein glückliches und erfülltes Leben.

Und es gibt dafür definitiv keinen besseren Weg als durch die Auseinandersetzung mit Emotionaler Intelligenz. Für mich ist das kein „Nice-to-have“. Sondern etwas, für das ich mir bewusst Zeit nehme. Und diese Zeit fehlt natürlich bei der Kundenakquisition oder privaten Hobbies. Aber für mich ist es das wert.

Ich wertschätze es, wenn du mir etwas von deiner Zeit opferst. Ich verspreche dir deswegen, dass du von mir keinen Bullshit serviert bekommst. Alle Inhalte und Methoden habe ich selber angewendet. Trag dich in den Newsletter ein, wenn du deine emotionale Wahrnehmung verbessern möchtest:

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