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Der unvermeidliche erste Schritt zum Erfolg als Selbstständiger

der erste Schritt
Was ist das Wichtigste an einer Geschäftsidee?

Ist es die Innovation, die hinter der Idee steckt? Muss es etwas Neues sein, das noch niemand kennt?

Oder kommt es auf das Geschäftsmodell an? Ob der Geldfluss skalierbar ist? Oder automatisierbar?

Oder kommt es drauf an, ob es Bedarf am Markt gibt und die Leute schon sehnsüchtig drauf warten, dir das Geld in die Tasche zu stecken?

Oder vielleicht kommt es auf dein Startkapital an? Ob du genug Geld zur Verfügung hast, um die nötigen Freelancer und die ersten Marketingmaßnahmen zu finanzieren.

Ok, die oberen Dinge sind zwar alle wichtig oder zumindest hilfreich. Aber immer noch nicht das Wichtigste an einer Idee.

Das Wichtigste bist nämlich Du!

Das wichtigste Element bei einer erfolgreichen Geschäftsidee bist du selbst. Du nimmst die Zügel in die Hand. Du steckst die vielen Stunden an harter Arbeit rein. Du machst aus einer Idee ein profitables Geschäft. Du entscheidest, ob aus der Idee was wird oder nicht.

Gary Vaynerchuk würde sagen:

Ideas Are Shit, Execution Is The Game!

Nehm dir einen Raum, stecke 10 Menschen rein und lasse sie einen Tag lang nach guten Ideen für dich brainstormen. Ich wette, dass hundert gute Ideen entstehen würden.

Aber bedeutet das, dass es in 5 Jahren auch hundert erfolgreiche Unternehmen geben wird? Wohl kaum. Es kommt darauf an, was du daraus machst. Was nützt dir die beste Idee, wenn du die falsche Person bist, um sie umzusetzen?

Was ist, wenn dein Geschäftsmodell zum Beispiel gegen deine persönlichen oder moralischen Werte verstößt. Dir ist das Reisen und Ortsunabhängigkeit wichtig, aber du eröffnest ein Restaurant? Dir ist Ehrlichkeit wichtig, aber du fängst an „Werde Internet-Millionäre“-Kurse zu verkaufen?

Oder was ist, wenn du ein Geschäftsmodell ausgewählt hast, welches nicht zu dir passt? Du bist introvertiert, willst aber als Speaker oder Coach starten? Du findest Buchhaltung langweilig und willst aber dennoch darüber bloggen, weil du darin schon Berufserfahrung hast?

Deine Selbstständigkeit muss zu dir passen und nicht umgekehrt.

Und deswegen will ich in dieser Toolbox ein Thema ansprechen, dass heutzutage definitiv zu wenig Aufmerksamkeit bekommt:

Die Selbstwahrnehmung.

Warum ist Selbstwahrnehmung so wichtig?

Ich geb‘s zu.

„Selbstwahrnehmung“ hört sich nach Sei-Glücklich-Mit-Dir-Selbst-Pseudo-Schwachsinn an.

Der springende Punkt ist aber: Zu viele Leute leben in einer romantischen Traumwelt, in der sie vorgeben jemand zu sein, der sie einfach nicht sind. Sie verschwenden Zeit und Geld, weil sie ihre Mühe in etwas stecken, dass einfach nicht zu ihnen passt.

Nur weil jetzt immer mehr Menschen ihr eigenes Online-Unternehmen haben, bedeutet das nicht, dass es auch das Richtige für dich ist. Was für andere funktioniert, muss nicht auch für dich funktionieren.

Wenn du dir allerdings absolut sicher bist, dass das Dasein als Online-Unternehmer (und die Nische, die du dir ausgesucht hast) genau dein Ding ist, dann wirst du auch erfolgreich sein.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie du Geld verdienen kannst. Es gilt die Option zu wählen, die am besten zu dir passt. Nur so wirst du dich am Markt durchsetzen und den Wettbewerb in die Tasche stecken.

Deswegen ist es unglaublich wichtig, dass man aufhört sich anzulügen und anfängt ehrlich zu sich selbst zu sein. Erst nachdem du weißt, wer du wirklich bist, kannst du sagen, welcher Pfad der Richtige ist. Sobald du dich selbst akzeptierst, beginnt der magische Prozess, der dein Leben umkrempeln wird.

Das ist der Moment, in der die Suche aufhört und die Arbeit beginnt.

Viel Arbeit, die sich lohnt

Das Ziel ist es also, sich auf einer tiefen und ausführlichen Ebene kennen zu lernen und anhand dieser Selbsterkenntnis die richtigen persönlichen und beruflichen Entscheidungen zu treffen.

Ich möchte dich ungern mit „In 8 Schritten zur richtigen Selbstwahrnehmung“ ködern. Das wäre Bauernfängerei.

Eine ausführliche Selbstreflexion hat keinen festen Ablauf und benötigt viel Zeit. Diese Zeit muss man erst mal neben den ganzen Kundenaufträgen, dem Job, den eigenen Projekten und dem Privatleben finden.

Ich selbst habe vor zwei Jahren angefangen meine Selbstwahrnehmung auszubauen. Und ich habe festgestellt, dass es ein dynamischer Prozess ist. Werte und Prioritäten ändern sich. Du probierst neue Dinge aus. Deine Meinung ändert sich. Dein Skillset erweitert sich. Alte Ziele werden durch neue ausgetauscht. Und du lernst neue Menschen kennen und erhältst neue Perspektiven.

Es ist nicht so, dass du irgendwann mal plötzlich eine Urkunde zugeschickt bekommst, auf der steht: „Herzlichen Glückwunsch. Jetzt hast du 100% deiner Selbstwahrnehmung erreicht!“

Es ist ein langfristiger Prozess. Wenn dir deine Selbstwahrnehmung wichtig ist, dann solltest du eine Routine finden und dich in regelmäßigen Abständen damit befassen.

Ich will dich nicht demotivieren. Ich will nur ehrlich sein.

Ich kann aber sagen, dass sich die Arbeit lohnen wird.

Du wirst extrem weniger Zweifel haben. Du wirst in so ziemlich jeder Situation in der Lage sein Entscheidungen zu treffen, die mit deinen Zielen und deinen Werten übereinstimmen. Du akzeptierst deine Schwächen und wirst somit deutlicher weniger anfällig für Angriffe und dekonstruktive Kritik. Du weißt aber auch ganz genau, auf welche Stärken du setzen musst, um deine Ziele zu erreichen. Du erfährst welche Reize und Trigger deine Emotionen auslösen und erhältst somit die bewusste Kontrolle über deine Gedanken und dein Handeln.

Oder kurz: Du wirst selbstbewusst. Also dir deiner selbst bewusst.

Und das hat zur Folge, dass deine Selbstsicherheit, dein Selbstvertrauen und dein Selbstrespekt wächst.

Klingt zu abgedreht? Probiere es aus und bilde dir deine eigene Meinung.

Was ist zu tun?

Nun, ich kann dir nicht die Arbeit abnehmen.

Aber ich kann dir eine Anleitung geben, an der du dich orientieren kannst.

In dieser Toolbox bekommst du das Wissen über alle Komponenten, die zu einer soliden Selbstwahrnehmung gehören:

  1. Emotionales Bewusstsein: Deine Emotionen laufen automatisch ab. Du merkst es in den meisten Fällen gar nicht. Deswegen richtest du deine Aufmerksamkeit auf deine Emotionen und legst somit den Grundstein, um wieder die volle Kontrolle über dein Handeln zu erlangen.
  2. Persönliche Werte: Deine Emotionen sind stark mit deinem Wertesystem verknüpft. Erfahre, was dir wirklich wichtig ist und du wirst verstehen, warum du wütend, traurig, heiter, glücklich, verzweifelt oder ängstlich wirst.
  3. Vision: Wie willst du die zukünftige Welt verändern? Deine Vision ist die Basis deiner Motivation und muss aktiver Teil deiner Marketing-Strategie werden.
  4. Emotionale Ziele: Was willst du erreichen und warum? Gibt es Ziele, die dich traurig und wütend machen, wenn du sie immer weiter aufschiebst? Und welche Ziele machen dich glücklich und zufrieden, wenn du aktiv an ihnen arbeitest? Auf diese Art von Zielen musst du dich konzentrieren.
  5. Pro-aktives Handeln: Die meisten Menschen reagieren ausschließlich auf äußere Reize und konzentrieren sich auf die Umstände, die außerhalb ihres Einflussbereiches liegen. Pro-aktives Handeln bedeutet, den Fokus auf die Möglichkeiten zu richten, die du selber bestimmen kannst.
  6. Stärken & Schwächen: Es gibt Tätigkeiten, die solltest du lieber outsourcen oder ganz sein lassen. Und es gibt Tätigkeiten, die du besser kannst, als die meisten und dir Spaß bereiten. Dein Skillset entscheidet, wie du dein Geschäftsmodell aufbauen musst.
  7. Emotionale Trigger:Welche Reize werfen dich aus der Bahn, schlagen dich aus deiner Routine raus, mindern deine Produktivität und sorgen dafür, dass du schlechte Entscheidungen triffst? Und welche Reize sorgen dafür, dass du Spaß an der Arbeit hast und glücklich und zufrieden mit deinem Leben bist?
  8. Persönlichkeit & Personal USP: Was ist dein persönlicher Stil und welche Eigenschaft macht dich einzigartig? Dieses Wissen ist nicht nur für das Personal Branding wichtig.
  9. Mindset: Deine Erfahrung entscheidet darüber, wie du die Welt siehst und sie bewertest. Wenn du dich von negativen Glaubenssätzen leiten lässt, dann hältst du dich oft zurück und kannst nicht dein volles Potenzial entfalten.
  10. Abgleich Selbst- & Fremdwahrnehmung: Es ist eine ungemeine Hilfe zu erfahren, ob dein Selbstbild mit den Eindrücken von deinen Mitmenschen übereinstimmt. Sorge für eine vertrauensvolle Umgebung, um ehrliches Feedback zu erhalten.

Fazit

Zu viele Leute haben eine zu romantische Vorstellung darüber, wer sie sind oder wer sie sein wollen. Die Folge: Sie kämpfen ständig gegen sich selbst an und nutzen ihre wertvolle Energie, um jemand zu sein, der sie nicht werden können.

Die Sekunde, ab der du entscheidest dich kennen zu lernen und anfängst, dich zu akzeptieren, ist der Beginn eines Prozesses, der dein ganzes Leben verändern wird.

Höre auf dich selbst anzulügen.

Eine Übersicht zu allen Komponenten dieses Themas findest du in der Toolbox „Self-Awareness“.

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6 Kommentare

  1. Andre
    Februar 26, 2016

    Eine romantische Vorstellung hatte ich auch davon als Entrepreneur tätig zu werden in der Online Welt. Meistens führt der erste Stress und die Falschen Erwartungen zum Scheitern der jeweiligen Idee. Und tatsächlich ist es so, dass viele gute Ideen haben aber die wenigsten es sich trauen diese umzusetzen.

    Antworten
    • Robert Kremer
      März 1, 2016

      Hey Andre,

      da stimme ich dir 100% zu! Falsche Erwartungen und der dazugehörige Stress können einen ziemlich mitnehmen und zum Verzweifeln bringen.

      Und dennoch gehört es dazu. Das ist der magische Filter, der diejenigen aussortiert, die nicht bereit sind alles zu geben und ein Stück weit für die eigene Idee zu „leiden“.

      Liebe Grüße,
      Robert

      Antworten
  2. Synce
    März 18, 2016

    Genau in dieser Phase habe ich mich bis vor kurzem befunden. Ich wusste nicht, was ich will und begann an mir selbst zu zweifeln. Ich konnte nicht schlafen und wurde wirklich depressiv, weil ich keine Ahnung hatte, was ich wirklich will und wer ich bin. Das Ganze zog sich natürlich in die Länge (6 Monate mindestens) und nun bin ich an dem Punkt angelangt, wo ich mich besser kenne, als nie zuvor.

    Ich weiß, was ich will und ich weiß, dass ich den Menschen helfen will. Von Natur aus bin ich ein (manchmal zu) liebevoller Mensch und liebe es, anderen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

    Nun bin ich an dem Punkt angelangt, wo ich bereit bin, alles zu geben. Egal, ob es 5 oder 10 Jahre dauert.

    Super Beitrag. Bitte mehr davon!

    Synce

    Antworten
    • Robert Kremer
      März 20, 2016

      Hey Synce,

      Danke, dass du deine Erfahrung geteilt hast! Ich war in einer ähnlichen Situation, bis ich mich mal wirklich mit mir selbst auseinandergesetz habe.

      Es ist ein gutes Gefühl, zu wissen wer man ist, oder? 😉

      Viel Glück bei deiner Mission!

      Und Danke für das Kompliment!

      Liebe Grüße,
      Robert

      Antworten
  3. Si Mone
    April 3, 2016

    Sehr interessant. Es wird tatsächlich deutlich, welche Hilfe es ist, sich den Weg bewusst zu machen. Unbewusst habe ich das in Teilen in den letzten Monaten durchlaufen und bin noch dran, das zu ergründen, was neben der Selbständigkeit mitläuft und mit mir macht. Spannend, facettenreich und herausfordernd. Der Artikel wird mir helfen, den Weg bewusster und gesteuert weiterzugehen. Danke

    Antworten
    • Robert Kremer
      April 4, 2016

      Hey Simone,

      super! Das freut mich!

      Ich persönlich finde, dass „das was die Selbstständigkeit mit dir macht“ noch viel wertvoller ist, als das Geld oder die zeitliche Flexibilität, die man durch diese erreicht.

      Liebe Grüße,
      Robert

      Antworten

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